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Griechische Dorade mit Tsatsiki
Naja, ein wenig gemogelt haben wir heute schon. Uns
wurden
Doraden geliefert und wir wussten gar nicht wo hin damit. Besser
gesagt, welches Land man damit schmücken könnte. Da Finnland nicht ans
Mittelmeer grenzt, haben wir einen Sprung gewagt und sind in
Griechenland gelandet. Von hier kommt die Dorade, wenn auch nicht mehr
direkt vom Meer sondern nur noch von Zuchtbetrieben. Aber das macht uns
nichts, denn die Tsatsiki können wir heute ebenfalls nicht im Original
anbieten. Aber man weiss ja, wie man es machen würde.
Dafür ist unsere Eule Demi richtig griechisch antik und
gescheit. Sie rührt die toten Fische nämlich nicht einmal an, denn sie
findet es nicht gut, tote Fische zu essen. Aber Tante Lori versteht das
nicht. Fisch ist doch so gut und gesund, meckert sie. Damit sie noch
gesünder werden, füllt sie die Fische mit Zitronenscheiben und
Kräutern. Ich mische mich da nicht ein. Ich finde, an so einer Dorade
ist ohnehin nicht sehr viel dran.
Die Tante schimpft und pfuttert und geht in den Garten,
um
Kräuter zu holen. Demi ist aber nicht begeistert. Das sei aber nicht
sehr griechisch, findet sie und guckt nur beleidigt am ganzen Tisch
herum. Naja, grichisch oder nicht. Dorade gehört ins Mittelmeer und
nicht in die Nordsee. Die Damen haben sich dann geeinigt und die Fische
ordentlich gefüllt. Aber dann sind sie sich gleich wieder in
den
Pelz geraten.
Du kannst doch keine Tsatsiki ohne Gurke machen. Mit was
kocht
ihr eigentlich? Aber Lori überhört die Vorwürfe und murmelt. Mit
Fantasie, meine liebe Eule, mit Fantasie. Wenn wir eben keine frische
Gurke haben, nehmen wir eben eingemachte Gewürzgurken. Das gibt eine
tolle Leckerei, aber nicht Tsatsiki! schimpft die Eule und da hat sie
natürlich recht. Aber unsere Supertante lässt sich nicht einschüchtern
und macht noch extra viel Knofi dran.
Sie hatte einmal einen griechischen Freund, der machte
die
Tsatsiki sogar ohne Yoghurt. Aber die Fische? Was ist mit den Fischen?
Die sind jetzt gut gegart und essensfertig. Zum Glück, denn nun können
die Damen ihr Streitgespräch beenden. Schmatz, mampf, man hat es oft
nicht leicht in der Küche, aber es schmeckt zum Schluss griechisch
lecker.
Wir wünschen fröhliches Griechenland. Ottilio, Demi und
Loredana