Ottilios Kochstudio
Hot ein Rezept vön mir nicht gekloppt, nicht verzogen, Öttiliö frogen.
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Das ist Ottilio, der gugelländische Koch. Er stammt aus Korsika und bildet sich auf seine französischen Vorfahren viel ein. Er spricht aber einen sehr merkwürdigen Dialekt. Nämlich kein a und kein o ( a=o und o=ö). Deshalb sind seine Rezepte oft eine rätselhafte Mutprobe.
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Rezepte im April 2025





 

Griechische Dorade mit Tsatsiki

Naja, ein wenig gemogelt haben wir heute schon. Uns wurden Doraden geliefert und wir wussten gar nicht wo hin damit. Besser gesagt, welches Land man damit schmücken könnte. Da Finnland nicht ans Mittelmeer grenzt, haben wir einen Sprung gewagt und sind in Griechenland gelandet. Von hier kommt die Dorade, wenn auch nicht mehr direkt vom Meer sondern nur noch von Zuchtbetrieben. Aber das macht uns nichts, denn die Tsatsiki können wir heute ebenfalls nicht im Original anbieten. Aber man weiss ja, wie man es machen würde.

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Dafür ist unsere Eule Demi richtig griechisch antik und gescheit. Sie rührt die toten Fische nämlich nicht einmal an, denn sie findet es nicht gut, tote Fische zu essen. Aber Tante Lori versteht das nicht. Fisch ist doch so gut und gesund, meckert sie. Damit sie noch gesünder werden, füllt sie die Fische mit Zitronenscheiben und Kräutern. Ich mische mich da nicht ein. Ich finde, an so einer Dorade ist ohnehin nicht sehr viel dran.

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Die Tante schimpft und pfuttert und geht in den Garten, um Kräuter zu holen. Demi ist aber nicht begeistert. Das sei aber nicht sehr griechisch, findet sie und guckt nur beleidigt am ganzen Tisch herum. Naja, grichisch oder nicht. Dorade gehört ins Mittelmeer und nicht in die Nordsee. Die Damen haben sich dann geeinigt und die Fische ordentlich gefüllt.  Aber dann sind sie sich gleich wieder in den Pelz geraten.

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Du kannst doch keine Tsatsiki ohne Gurke machen. Mit was kocht ihr eigentlich? Aber Lori überhört die Vorwürfe und murmelt. Mit Fantasie, meine liebe Eule, mit Fantasie. Wenn wir eben keine frische Gurke haben, nehmen wir eben eingemachte Gewürzgurken. Das gibt eine tolle Leckerei, aber nicht Tsatsiki! schimpft die Eule und da hat sie natürlich recht. Aber unsere Supertante lässt sich nicht einschüchtern und macht noch extra viel Knofi dran.

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Sie hatte einmal einen griechischen Freund, der machte die Tsatsiki sogar ohne Yoghurt. Aber die Fische? Was ist mit den Fischen? Die sind jetzt gut gegart und essensfertig. Zum Glück, denn nun können die Damen ihr Streitgespräch beenden. Schmatz, mampf, man hat es oft nicht leicht in der Küche, aber es schmeckt zum Schluss griechisch lecker.

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Wir wünschen fröhliches Griechenland. Ottilio, Demi und Loredana


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